Zweiter Kreditnehmer

Was ist ein zweiter Kreditnehmer?

Der erste und jeder weitere Kreditnehmer stammen aus dem Kreis natürlicher oder juristischer Personen. Die sind Personen gemäß dem privaten oder öffentlichen Recht. Als Kreditnehmer haben sie einen oder mehrere Kredite bei Kreditinstituten oder weiteren Kreditgebern. Um Kreditnehmer zu sein, muss die Person volljährig sein als natürliche Person. Als juristische Person muss sie existieren und eine würdige Bonität vorweisen. Gehört ein Kreditnehmer zu den Verbrauchern wie in § 13 BGB bestimmt, so gelten für ihn die besonderen Bestimmungen über den Darlehensvertrag für Verbraucher gemäß den Paragrafen 491 folgende BGB. Ein Verbraucherdarlehensvertrag ist ein Verbrauchervertrag zwecks zu bezahlender Zustimmung eines Geldkredits. Jeder weitere Kreditnehmer heißt nach dem BGB im Paragraf 491 Mitkreditnehmer. Dazu muss er die gesetzlichen Kriterien erfüllen, wie vertraglich benannt sein und den Vertrag unterschrieben haben, eine dem Kreditnehmer gleiche Berechtigung haben über die Verwendung des Kreditbetrags und der Bezahlung der Tilgungsraten. Entscheidend ist die vertragliche Erkennbarkeit als Mitkreditnehmer und die Haftung bei schuldhaften Verhalten des Kreditnehmers. Es genügt nicht, nur als Sicherer für die Kreditvergabe einzustehen.

Wo kommt ein zweiter Kreditnehmer vor?

Ein Kredit kann durch vorausgehenden Vertrag über einen Kredit oder durch das sogenannte schlüssige Handel bei einem Überziehungskredit oder Vergleichbarem vorkommen. Bei jedem Kreditvertrag und bei den Konten für die private Lebensführung kommen mehrere Kreditnehmer vor. Juristische Personen haben meistens mehrere Kreditnehmer zwecke Urlaubsvertretung, Vertretung im Krankheitsfall und anderen Ausfallmöglichkeiten.

Was gibt es noch zum Begriff Zweiter Kreditnehmer zu sagen?

Die Anforderungen an juristische Kreditnehmer sind gesetzlich höher als für natürliche Personen.