Zinsrechner

Was ist ein Zinsrechner?

Es ist ein Werkzeug, mit welchem man benötigtes Kapital, den potentiellen Ertrag, die Laufzeit oder den Zinssatz berechnen kann. Dies wird oft für verbreitete Geld- und Einmalanlagen wie Sparbücher und Kredite verwendet, aber auch beispielsweise für Baufinanzierungen und zur Berechnung von entsprechenden Steuern. Bevor man also einen Vertrag mit einer Bank oder Bausparkasse unterschreibt, kann man mit Hilfe des Rechners die Anlagen auswerten, vergleichen und vorraussichtliche Renditen berechnen. Somit kann man herausfinden, welche die beste Anlage-Strategie ist und was die optimalsten Konditionen für den individuellen Fall sind. Insbesondere die Einbeziehung von steuerlichen Gesichtspunkten ist oftmals wichtig. Denn wenn man in Deutschland für seine Anlagen Zinsen bekommt, müssen diese versteurt werden.

Welche Angaben benötigt man für die Berechnung?

Zur Berechnung benötigt man allgemein mindestens drei Angaben: das Anfangskapital (Grundwert), die Laufzeit (in Tagen, Monaten oder Jahren) sowie den Zinssatz als einen Prozentwert. Damit berechnet man in der Regel den Endwert beziehungsweise den Ertrag. Indivuell können auch noch speziellere Faktoren angegeben werden, wie Spar-Freibeträge, Zinseszins oder Ertragssteuer des Kapitals.

Wo findet man einen Zinsrechner?

Heutzutage kann man diese Hilfe zur Berechnung überwiegend online finden und oftmals kostenfrei verwenden. Die diversen Anbieter haben für das online Tool eine Maske zur Berechnung erstellt, in welche die individuellen Angaben einfach eingetragen werden können. Diese Zinsrechner im Internet werden manchmal direkt von den Banken zur Verfügung gestellt, allerdings existieren überwiegend Rechner von bankenunabhängigen Anbieter. Natürlich kann man Zinssätze mit Hilfe entsprechender Formeln auch selbst berechnen. Das Verfahren gleicht allgemein einer Prozentrechnung.