Zinsgutschrift

Was ist eine Zinsgutschrift?

Eine Zinsgutschrift beschreibt die Gutschrift eines Kreditinstituts oder eines Unternehmens in Form von Zinsen an seine Kunden. Diese kann jährlich, halbjährlich oder monatlich erfolgen. Eine Gutschrift ist also eine Art „Belohnung“ für den Kunden, dass er sein Geld bei der Geschäftsbank oder bei einem Unternehmen anlegt und diese dann mit dem Geld wirtschaften kann. Die Höhe der Gutschrift berechnet sich aus der Höhe der Einlage des Kunden und dem von der Bank oder Unternehmen festgelegten Zinssatz. Beim Tagesgeldkonto wird am Ende eines jeden Tages die Höhe der Einlage festgestellt und die Gutschrift somit ermittelt. Der Kunde profitiert dabei vom Effekt des Zinses-Zins. Somit steigt die Höhe seiner Gutschrift von Jahr zu Jahr bei gleichbleibender Einlage.

Wo kommt die Gutschrift durch Zinsen vor?

Die Gutschrift ist vor allem im Banken-und Finanzsektor anzutreffen. Aber auch in der Wirtschaft kann das eingesetzte Kapital durch eine Verzinsung gesteigert werden, so zum Beispiel bei einer Anlage in Aktien. Vor allem bei sehr vermögenden Personen spielt die Gutschrift durch Zinsen eine wichtige Rolle, das sie ihr Kapital somit gleichzeitig sicher anlegen und vermehren können.

Was gibt es noch zur Gutschrift durch Zinsen zu sagen?

Durch die Geld-und Leitzinspolitik der europäischen Zentralbank(EZB) sind die Zinsen auf einen Wert von 0,0% gesunken. Aufgrund dieses historisch niedrigen Werts ist es für eine Geschäftsbank nicht mehr möglich, ihren Kunden eine Gutschrift in Form von Zinsen zu gewährleisten. Kunden können allerdings weiterhin von den Vorteilen der Zinsgutschrift profitieren, allerdings nur bei alternativen Anlagemethoden wie zum Beispiel Anlage in Aktien.