Warenfinanzierung

Diese Art der Finanzierung, ist auch unter der Bezeichnung „Finetrading“ bekannt. Wobei sich das Wort aus den Begriffen Finance und Trade zusammensetzt. Im Grunde genommen, bedeutet es nur das ein Unternehmung eine Dienstleitung anbietet, indem es einen Warenkredit für ein bestehendes oder ein neu gegründetes Unternehmen genehmigt. Dies sieht im Einzelfall so aus, das es die Waren für ein Unternehmen zur Verfügung stellt und erst nach Verkauf oder einer bestimmten Zeit bezahlt bekommt. Die Vorteile sind dabei für beide Seiten erkennbar. Das Unternehmen welche den Warenkredit genehmigt, gewinnt einen potenziellen Neukunden, welches bei Neugründungen der Fall ist, während das neu gegründete Unternehmen seine Bonitätswertung behält.

Wo kommt eine solche Finanzierung vor?

Grundlegend kann gesagt werden, das in fast jeder Branche diese Art der Vorfinanzierung stattfindet. Wobei es wesentliche Unterschiede gibt. Zum einen kann der Finetrader direkt mit dem Käufer einen Vertrag abschließen, oder es wird eine Rechnung ausgestellt, welche in einem gewissen Zeitrahmen bezahlt werden muss. Dies ist auch unter der Bezeichnung „Zahlungsziel“ bekannt. Eine weitere Variante der Warenfinanzierung besteht darin, das die Bezahlung flexibel gehandhabt wird.

Wichtig zu wissen

Warenfinanzierung stellen vor allem für Neugründungen, eine flexible Art der Vorfinanzierung dar welche auch den großen Vorteil hat, das ihr Bonitäts -Ranking sich nicht verschlechtert. Wobei es sich meist so verhält das in den ersten 30 Tagen keine zusätzlichen Kosten in Form von Kreditzinsen zur Verrechnung gelangen. Für den Lieferanten ergibt sich daraus die Möglichkeit das er mit einer zügigen Abgleichung rechnen kann und Ausfallrisiken so vermieden werden.