Verzug

Was ist Verzug?

Generell meint Rückstand den gesetzwidrigen Rückstand von Verpflichtungen durch einen Verpflichteten, falls jener einer zu erfüllenden und erfüllbaren Verpflichtung entgegen deren Fälligkeit durch eigene Schuld nicht entspricht. Das 2002 modernisierte BGB verlangt, die Zahlungsmoral zu verbessern. Beim gewöhnlichen Kauf auf Rechnung ist ein Kunde dreißig Tage nach Bezug der Ware mit der Rechnung in Rückstand. Allerdings muss der Kunde in der Rechnung darauf hingewiesen worden sein. Dies erübrigt ein Mahnverfahren. Der gesetzliche Zinssatz für den Rückstand ist für Privatkunden auf fünf Prozent über den Basiszinssatz begrenzt.

Wo kommt Verzug vor?

Der als Synonym zu Rückstand brauchbare Begriff kommt bei allen Verträgen vor, die dem BGB unterliegen. Also bei Verträgen zwischen Privat und Privat, Gewerbe und Privat, Gewerbe und Gewerbe, Privat und Kommune, Gewerbe und Kommune. Wobei die Verträgen mit öffentlichen Personen, deren Recht für sie und das bürgerliche Recht für den Bürger gelten. Vertrag meint, jede rechtsverbindliche Vereinbarung, die belegbar getroffen ist, über wertige Leistungen oder Sachen, im Gesetz vertretbare Sachen, zustande gekommen ist. Dabei braucht nicht notwendig Geld vorkommen, aber eine Bewertung mit Geld muss sein. Kredite sind eine Art Vertrag für die Rückstand an Zahlungen vorkommt.

Was gibt es noch zu Verzug zu sagen?

Das Wissen über den Rückstand bei Zahlungen gehört zum Grundlagenwissen für die Schule, jeden Beruf, im Studium und im Alltag. Niemand, der wirtschaftlich handelt, kommt, ohne die Kenntnis und das grundlegende eigene Verlangen nicht in Zahlungsrückstand zu gelangen durchs Leben. Kosten, die mit einem Rückstand bei Zahlungen verbunden sind, sind Verschwendung.