Verwendungszweck

Was ist ein Verwendungszweck?

Diesen Begriff findet man bei Überweisungen von Geld von einem Konto auf ein anderes Konto. Er ist eine freiwillige Eingabe für die Person, die Guthaben transferieren möchte. Oft findet sich zusätzlich die Bezeichnung Kunden-Referenznummer, was ein zusätzlicher Hinweis auf den Sinn davon ist. Dadurch erfährt der Teilnehmer der Überweisung, der das Geld erhält, zu welchem Zweck das Geld überwiesen wurde. Auf Vordrucken zur Überweisung ist der Zweck zur Verwendung auf maximal 54 Zeichen begrenzt, die sich auf zwei Zeilen aufteilen.

Wo kommt der Verwendungszweck vor?

Ihn findet man bei allen Überweisungen zwischen zwei Konten. Die Angabe ist freiwillig, wobei man den Inhalt frei bestimmen kann. Zahlt man zum Beispiel Rechnungen, kann man in die Zeilen seine Bestellnummer, die Kundennummer, die Vertragsnummer oder einen anderen Hinweis eintragen, durch den der Empfänger erkennt, wofür das Geld gedacht ist und welche Rechnung oder welche Gebühr damit bezahlt werden soll. Transferiert man Geld von seinem Geschäftskonto auf das private Konto, kann man z.B. „Lohn“ oder „Gehalt“ angeben, um später die Buchhaltung oder die Arbeit für den Steuerberater zu vereinfachen.

Was gibt es noch zum Verwendungszweck zu sagen?

Den Inhalt der Zeilen kann jeder Nutzer frei wählen. Vorsicht ist dennoch geboten, da es jeder Bank möglich ist mitzulesen. Dies führte schon mitunter zu Kündigungen des Kontovertrages seitens der Bank oder zu Strafverfahren, da die Kreditinstitute dazu verpflichtet sind, beim Verdacht auf Straftaten die Behörden zu alarmieren. Scherze wie „Schutzgeldzahlung“ oder „waffenfähiges Plutonium“ können für beide Seiten des Geldtransfers üble Folgen haben.