Teileigentum

Wann spricht man von Teileigentum?

Vor allen Dingen in großen Städten werden immer mehr Eigentumswohnungen verkauft. Das hat für die Eigentümer einige Vorteile. Bei einer Eigentumswohnung muss man sich nicht um die Grünflächen kümmern, die sich in vielen Fällen um ein eigenes Haus befinden. Auch ist es so, dass man eine Eigentumswohnung in der Regel günstiger als ein Haus erwerben kann. Das vor allen Dingen dann, wenn es sich um eine Bestandsimmobilie handelt. Natürlich muss klar geregelt, welche Teile einer Immobilie den einzelnen Eigentümern gehört. Jeder Eigentümer einer Eigentumswohnung ist Teileigentümer der gesamten Wohnanlage. Das Teileigentum wird durch einen Bruchteil bestimmt. Die Höhe des Bruchteils richtet sich nach der Größe der Eigentumswohnung, die der Eigentümer im Eigentum hat. Im Grundbuch wird dann zum Beispiel eingetragen: ….“Miteigentümer zu 20/100….“. Es ist dann klar, welchen Anteil der Eigentümer einer Wohnung an der gesamten Immobilie besitzt.

Wo spielt das Teileigentum eine Rolle?

Wenn man eine Eigentumswohnung kaufen oder verkaufen will, muss natürlich klar sein, welchen Anteil sie an der gesamten Immobilie darstellt. Dann kann man den Wert wesentlich leichter einschätzen. Die Höhe des Miteigentumsanteils kann auch wichtig sein, wenn es um Abstimmungen innerhalb der Eigentümergemeinschaft geht.

Wichtig ist auch, dass im Grundbuch bezeichnet wird, was alles zu dem Miteigentumsanteil gehört (Wohnung, Stellplätze, Garagen). Dies wird vorher in einer Teilungserklärung festgelegt. Wenn diese Dinge genau geregelt sind, kommt es seltener zu Unstimmigkeiten unter den Miteigentümern. Vor dem Kauf einer Wohnung sollte man sich über diese Dinge immer gut informieren.