Taxkosten

Was sind Taxkosten?

Taxkosten sind Schätzkosten. Zwecks Bewertung oder Schätzung einer Immobilie als Sicherheit stellen einige Kreditgeber ihren Darlehensnehmern Kosten in Rechnung. Diese sind seitens des Kreditgebers bereits beim Vertragsabschluss mit dem Kreditnehmer festgelegt. Sie stehen in den AGB der Kreditgeber. Sie zählen zu den vorbereitenden Kosten für eine Kreditzusage. Schätzkosten darf laut Preisangabenverordnung und geltender Rechtsprechung kein Effektivzinssatz beinhalten. Die Schätzkosten verlangt der Kreditgeber für einen Dienst, welcher mittelbar verknüpft ist mit seiner Zusage eines Kredits. Beim Vergleichen attraktiver Kreditangebote ist ratsam neben dem Effektivzinssatz die Höhe der Schätzkosten zu berücksichtigen.

Wo kommen Taxkosten vor?

Sie sind dort anzutreffen, wo Schätzkosten anfallen. Bei der Bearbeitung eines Kreditantrags kommen stets Schätzkosten hinzu, falls die nicht genügende Bonität des Antragenden nur mit einer Übereignung zur Absicherung mittels Grundbucheintrags von Grundstücken und Immobilien erreichbar ist. Sie sind allerdings Kosten allein im Interesse des bearbeitenden Kreditinstituts. Schätzkosten treten bei Versicherungsfällen oder anderen wirtschaftlichen Anlässen auf, bei denen ein Zeitwert zu taxieren ist. Schätzungen nehmen meist öffentlich bestellte Sachverständige vor. Diese orientieren sich an Schätzlisten. Dies sind von anerkannten Herausgebern veröffentlichte und aktuell gehaltene Listen von Schätzungen für vergleichbare Sachen und Dienste.
Was gibt es noch zu Taxkosten zu sagen?