Tagesgeldkonto

Was ist ein Tagesgeldkonto?

Tagesgeldkonten sind Konten, auf denen Tagesgeld angelegt werden kann. Dabei handelt es sich um verzinste Spareinlagen ohne Kündigungsfrist. Das bedeutet, dass der Anleger jederzeit auf das Geld zugreifen kann, indem er es z.B. auf das Girokonto bucht. Der entscheidende Unterschied zum Girokonto ist, dass Tagesgeldkonten keine Funktion zur Verrechnung haben. Das bedeutet, dass Buchungen auf Fremdkonten (Überweisungen, Lastschriften) nicht direkt möglich sind. Dies lässt sich jedoch mit einer Buchung auf das Girokonto einfach umgehen. Zudem trägt dies dazu bei, dass die Zinsen auf das Sparguthaben höher als bei einem normalen Girokonto sind.

Wo kommt das Tagesgeldkonto vor?

Tagesgeldkonten werden von jeder Bank angeboten. Sie gehören zu den Standardprodukten jeder Bank und werden daher schon oft bei der Eröffnung des Girokontos gleichzeitig angelegt. Doch nicht nur die klassischen Hausbanken bieten mittlerweile Tagesgeldkonten an, sondern auch einige Online- und Direktbanken. Im Vergleich zu festen Geldanlagen mit Kündigungsfrist ist die Verzinsung deutlich niedriger, jedoch im Vergleich zu Girokonten und Sparbüchern höher. Ob die Zinsen monatlich, vierteljährlich oder jährlich gutgeschrieben werden, unterscheidet sich von Bank zu Bank. Der Zinssatz kann und wird von den Banken regelmäßig geändert. Theoretisch ist sogar eine tägliche Änderung möglich.

Was gibt es noch zum Tagesgeldkonto zu sagen?

Die Tagesgeldkonten gehören zu den sicheren Anlageformen. Dies liegt an der gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung, die bei 90 % der angelegten Summe auf dem Konto liegt, jedoch 20.000 Euro nicht überschreitet. Jedoch existieren mittlerweile einige Banken, die bei hohen Sparsummen Negativzinsen auf das auf dem Konto angelegte Geld berechnen.