Provision

Was ist darunter zu verstehen?

Die Provision findet in den unterschiedlichsten Anwendungsszenarien ihren Einsatz. Grundsätzlich ist die Bedeutung aber immer wieder die Selbe: Man versteht eine Beteiligung am Gewinn durch die Vermittlung von Aufträgen. Diese Beteiligung kommt also immer dann zustande, wenn eine Vermittlung stattgefunden hat. Dies bedeutet, dass Person A (ein Vermittler) einer neutralen Person B ein Angebot der Firma XY macht. Möchte Person B nun das Angebot von Firma XY in Anspruch nehmen, so bekommt Person B (der Vermittler) eine Vergütung in Form von Provisionen. Diese können sowohl prozentual (abhängig vom Wert des Auftrags) als auch in Form einer fixen Ausschüttung stattfinden.

Wo kommen diese vor?

Die Einsatzgebiete sind weitreichend. Einige Beispiele aus der Praxis:

  • Autohändler: Ein klassisches Beispiel ist wohl der Autohändler. Dieser bekommt meist dann eine Vergütung gut geschrieben, sobald dieser ein Auto an einen Kunden vermittelt hat.Diese orientiert sich hier meist nach der Höhe des Bruttoverkaufspreises des Autos.
  • Amazon: Über das sogenannte Affiliate-Marketing lassen sich über den Online-Händler Amazon Provisionen lukrieren. Dabei kann man sich bei Amazon als Partner anmelden und anschließend die auf Amazon verfügbaren Produkte bewerben. Kauft einer das seitens des Amazon-Partners empfohlene Produkt, so wird diesem eine Gutschrift zugeschrieben.

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Der Einsatz innerhalb eines Unternehmens kann durchaus sinnvoll sein. Zum einen werden die Mitarbeiter aufgrund der zuvor beschriebenen Verdienstmöglichkeiten, welche meist zusätzlich zu Ihrem Gehalt ausgeschüttet werden, motivierter. Zum anderen führt eben dieser Sachverhalt zu einem höheren Umsatz für das Unternehmen.