Preisangabenverordnung

Was ist Preisangabenverordnung?

Die PAngV ist häufig aktualisiert worden. Sie ist eine Verordnung zum Schutz von Verbrauchern. Meist beklagen sich die Handelnden der verschiedenen betroffenen Rollen über die hohe Komplexität und das schier unübersichtliche Wesen der geltenden Rechtsprechung. Aber noch häufiger sind die Verbraucher gut geschützt. Preise sind alltäglich. Wesentlich häufiger als man kauft, beurteilt man Preise nur nach dem Zahlenwert. Besonders regionale IHKs haben sich der PAngV verschrieben.

Wo kommt Preisangabenverordnung vor?

Die PAngV legt fest, dass Preise eindeutig zugeordnet werden können sollten. Sie sollen so beschaffen sein, dass Letztverbraucher sie leicht erkennen und lesen. Die PAngV gilt ausschließlich für Letztverbraucher. Warenanbieter, Leistungsanbieter oder Werber dafür sind an die PAngV gebunden. Bußgelder bis € 25000,- sind angedroht für Verstöße. Bei fest konditionierten Krediten legt die PAngV fest, dass Kreditanbieter den effektiven Jahreszins als jährliche Gesamtbelastung angeben. Wie dieser zu berechnen ist, legt Anlage 1 der PAngV fest. Bei Krediten mit variablen Kreditzins sind die preisbestimmenden Faktoren bei Vertragsabschluss offen zu legen.

Was gibt es noch zu Preisangabenverordnung zu sagen?

Der effektive Jahreszins hat alle Kosten des Kredits zu umfassen, die in der PAngV angegeben sind. Die PAngV benennt Kosten um einen Kredit, die nicht berücksichtigt werden brauchen. Sie ist somit sowohl einschließend wie ausschließend für Kreditnebenkosten und Kreditkosten. Wobei hier der Begriff Kreditkosten auf die Kreditarten und die Modalitäten erweitert ist, die die Umstände des Bezahlens mit einem Kredit mit einschließen. Es besteht durch die PAngV der Zwang, Werbung für Kredite stets mit einem oder mehreren verständlichen Beispielen zu verdeutlichen.