Pfandbriefe

Pfandbriefe stellen Anleihen dar, wo ein Anspruch aus eine Rückzahlung mit Zinsen besteht. Diese werden von Banken und Kreditinstituten ausgegeben, wenn diese dazu eine Erlaubnis besitzen und auf dem Kapitalmarkt entsprechend platziert. Sie dienen für die Refinanzierung von Krediten. Bei internationalen Geschäften werden diese Anleihen als „Covered Bonds“ bezeichnet. Es gibt verschiedene Arten davon, so gibt es zum Beispiel Hypothekenpfandbriefe, wenn es um Refinanzierungen von Krediten bei Immobilien geht. Im Bereich des Schiffbaus kommen Schiffspfandbriefe zum Einsatz. Aber auch öffentliche Pfandbriefe sind auf dem Markt vertreten, dabei handelt es sich um Anleihen der öffentlichen Hand von Bund, Ländern und auch Kommunen. Eine Vielzahl dieser Briefe wird an der Börse gehandelt und dort auch an- und verkauft.

Bei der Herausgabe und auch Deckung dieser Anleiheform gibt es genaue Bestimmungen, die im Pfandbriefgesetzt niedergeschrieben sind. Mit Hilfe dieser Vorschriften soll eine hohe Sicherheit gegeben sein. Bei einer Insolvenz der jeweiligen Pfandbriefbank, soll sichergestellt werden, dass die Forderungen gedeckt werden. Zur Überwachung kommt ein Treuhänder zum Einsatz. Auch müssen Banken eine regelmäßige Kontrolle durch die BaFin ermöglichen. Dieser Form der Anlage gilt als äußerst Krisensicher und hat daher auf dem Finanzmarkt eine große Bedeutung. Diese festverzinslichen Wertpapiere sorgen für Sicherheit und sollen ganze Branchen vor einem größeren Schaden bewahren.

Durch die hohe Sicherung, bekommt diese Form der Anlage von den meisten Rating Agenturen oftmals die Note AAA. Diese Geldanlage eignet sich besonders gut für risikoscheue Anleger. Im Vergleich zu Bundesanleihen fällt die Verzinsung zudem etwas höher aus. Besonders ausländische Papiere sind sehr gefragt auf dem Finanzmarkt.