Ombudsmann

Ein Ombudsmann stellt eine Schiedsperson dar, welche unparteiisch ist und bei Streitigkeiten zum Einsatz kommt. Dazu kommt eine von Organisationen bestimmte Person, welche die Rolle einer Streitschlichtung übernimmt. Dies können nicht nur Männer, sondern auch Frauen sein, wobei man dann von einer Ombudsfrau spricht. In Deutschland gibt es diese Tätigkeit seit den 70er Jahren, wobei sich ein Einsatz auf Organisationen und Unternehmen beschränkt. Diese recht umfassende Aufgabenstellung wurde aus dem skandinavischen Bereich übernommen und wird in Deutschland auch als „Schlichtungsstelle“ bezeichnet.

Ombudspersonen kommen zum Einsatz, wenn es darum geht bestimmte Rechte durchzusetzen. So kann ein Ombudsmann als Vermittler zwischen Strafbehörden und Häftlingen eingesetzt werden. Zudem ist die Person in der Lage, eingereichte Beschwerden oder Klagen entgegen zu nehmen. Im öffentlichen Dienst kommen solche Personen zum Einsatz, wenn es um die Bekämpfung von Korruption geht. Auch im Bereich der Versicherungswirtschaft sind Ombudsleute vertreten, wenn es sich um spezielle Streitfälle handelt, wo größere Summen im Spiel sind.

Mittlerweile haben Ombudsleute eine wichtige Funktion im Bereich der Gesellschaft, da sie dazu beitragen können, Streitigkeiten ohne ein Gericht lösen zu können. Dadurch kann eine Vielzahl an Kosten eingespart werden. Außerdem haben Verbraucher die Möglichkeiten, bestimmte Recht durchzusetzen. Zudem gibt es eine eigeständige Richtlinie der EU über Ombudsstellen. Dabei geht es darum, ein großes Angebot von solchen Schlichtungsstellen innerhalb der EU-Staaten einzurichten. Für Verbraucher ist die Nutzung von einem öffentlichen Ombudsmann in den meisten Fällen kostenlos, bei einer privaten Schlichtungsperson fallen allerdings Kosten an. Doch können diese zum Beispiel mit einer passenden Rechtschutzversicherung komplett gedeckt werden.