Notarielle Beurkundung

Was ist eine notarielle Beurkundung?

Urkunden, welche von einem Notar verfasst werden, werden in der Regel als so genannte öffentliche Urkunden bezeichnet. Prozessrechtlich tragen sie den vollen Beweis über deren Inhalt. Die sieht in der Praxis dann so aus, das Urkunden oder andere Niederschriften, auch Urkunden von einer Behörde abgefasst, vorgelesen und zur Unterschrift vorgelegt werden. Die Besonderheit der notariellen Beurkundung geht dabei Hand in Hand mit einer juristischen Kontrolle und Beratung einher. Bei gewissen komplizierten und oftmals risikoreichen rechtlichen Angelegenheiten verlangt der Gesetzgeber, das eine notarielle Beurkundung vorgenommen wird. Es besteht also eine rechtliche Formvorschrift um einer Urkunde oder einem ähnlichen Dokument, Rechtsgültigkeit zu verschaffen. Der Zweck dieser Formvorschrift besitzt auch eine Art Warnfunktion. Diese soll dazu dienen, das die zu verpflichtenden Parteien auf gewisse Risiken aufmerksam gemacht wird, um sie vor übereilten Entscheidungen zu bewahren.

Wann wird eine solche Beurkundung vorgenommen?

Zu diesen gehören zum Beispiel wenn ein Unternehmen gegründet werden soll, das den Rechtsstatus einer GmbH errichten möchte. Auch in Liegenschaftsangelegenheiten, bei Erbangelegenheiten als auch Pflichtteil verzichtenden Dokumenten, ist normgerecht eine derartige Beurkundung zu verfassen und so sie von den Parteien akzeptiert wird, zu unterzeichnen. Ein derartiges Dokument erhält erst dann seine Rechtsgültigkeit wenn es vom Notar und der Partei, oder den Parteien in dessen Gegenwart unterzeichnet wird.

Kosten für eine Beurkundung

Notarkosten sind vom Gesetzgeber in einem festgesetzten Rahmen verankert. Grundsätzlich hängt es dabei vom Umfang der notariellen Tätigkeit ab. Die Gebühr kann dabei von knappen 200 Euro bis hin zu ein paar tausend Euros betragen.