Kreditvermittlungskosten

Was sind Kreditvermittlungskosten?

Kreditvermittlungskosten fallen dann an, wenn eine Person, die einen Kredit aufnehmen möchte, sich durch einen Kreditvermittler beraten lässt und von ihm ein passendes Kreditangebot vorgeschlagen bekommt, dass die Person schließlich auch annimmt. Oft sind diese anfallenden Kosten zum einen nicht gerechtfertigt und zum anderen eine unbekannte Größe. Selten geben Banken an, dass für Kreditberatungsgespräche und auch Kreditabschlüsse Vermittlungsgebühren erhoben werden, die nicht durch die Bank abzudecken sind. Es ist immer der Kreditnehmer, der die Gebühren für Vermittlung und Abschluss zahlen muss. Banken, Kreditinstitute und andere Kreditgeber stehen jedoch in der Verpflichtung potentielle neue Kreditnehmer für die Kosten als solche sowie ihre individuellen Höhen in Kenntnis zu setzen. Meistens werden die Vermittlungskosten über den effektiven Zinssatz inkludiert; bei privaten Vermittlern wird in der Regel eine Rechnung gestellt.

Wo kommen Kreditvermittlungskosten vor?

Diese Kosten treten immer dann auf, wenn ein Kredit über eine Vermittlung erfolgreich zum Abschluss gebracht wird. Somit ist der Begriff Teil der Finanzwirtschaft und des Kreditwesens. Diese Kosten werden von privaten Kreditvermittlern erhoben, wenn sie sich im Auftrag eines Kunden über bestimmte Kredite, Konditionen und andere Finanzierungsmöglichkeiten informieren, um die bestmöglichste Option zu präsentieren. Sie fallen aber meistens nur dann an, wenn auch ein tatsächlicher Kredit zustande kommt.

Wissenswertes rund ums Thema

Das Erheben von Vermittlungskosten im Kreditwesen unterliegt rechtlichen Regulierungen und Bestimmungen, die im BGB definiert sind. Das Zustandekommen eines Vertrags wird hier sogar als ausschlaggebendes Kriterium definiert. Auch darf die Rechnung über die Kosten erst dann erfolgen, wenn die Kreditsumme ausgezahlt wurde und der Kreditvertrag somit offiziell zustande gekommen ist. Wird ein Kredit zwischen Kunde und Bank direkt abgeschlossen dürften eigentlich keine Vermittlungskosten anfallen. Hier gilt es aber Obacht zu geben, wie die einzelnen Banken und Institute diesen Kostenfaktor individuell geregelt haben; oft stößt man in diesem Rahmen auch auf das Stichwort ‚Bearbeitungsgebühren‘. Hierzu schweigt das BGB.