Kreditbrief

Was ist ein Kreditbrief?

Unter diesem Instrument versteht man eine Urkunde. Mit dieser Urkunde ist eine Bank verpflichtet, dem Begünstigten, das ist im Regelfall ein Selbstständiger, einen entsprechenden Kredit bis zu dem genannten Maximalbetrag in Summe auszuzahlen. Diese Form des Briefs verdrängt zunehmend den Scheck im Geschäftsverkehr. Er stellt eine ganz besondere Form einer Anweisung dar. Denn der Aussteller dieses Briefes erlaubt es dem Empfänger unter dem tatsächlichen Vorzeigen des Dokuments und dem Nachweis seiner persönlichen Formalien in diesem Kontext, vereinbarte Geldbeträge bis zu der fixierten Maximalsumme zu erhalten.

Wo kommt ein Kreditbrief vor?

Dieser Brief impliziert das Wesen eines Bankdokuments. Das Dokument wird insbesondere im internationalen Warenverkehr genutzt. Bei internationalen Transaktionen kann mit diesem Brief sichergestellt werden, dass auch die vereinbarten Zahlungen auch erfolgen werden. Er verkörpert hierbei die Funktion der Vereinbarung dar, die von dem Kreditinstitut entsprechend ausgegeben wird. Im Warenverkehr findet man auch oftmals die Bezeichnung Dokument für einen belegten Kredit.

Was gibt es noch über den Kreditbrief zu sagen?

Diese Briefe werden bereits seit vielen Jahrhunderten im Zahlungs- und Schriftverkehr genutzt. In Deutschland hat diese Form bereits eine lange Geschichte. Erste Erwähnungen eines solchen Dokuments im Schriftverlauf bzw. Zahlungsverkehrs gehen bis zum Jahre 1797 zurück. Hier wurde das erste Mal schriftlich die Option zur Ausstellung eines solchen Dokuments durch einen Kaufmann erwähnt.