Konsumfinanzierung

Was ist eine Konsumfinanzierung?

Diese Form der Finanzierung gehört zu den wichtigsten in Deutschland bei privaten Haushalten. Unter dem Begriff werden mehrere Kreditformen vereint. Es werden Gelder von einem Kreditgeber beschafft, um private Ausgaben zu finanzieren. In der Regel steht das Geld für den Konsum zur freien Verfügung. Der Autokredit ist das Gegenbeispiel, bei dem eine Zweckbindung vorliegt. Die Rückzahlung des Kredites erfolgt über eine vereinbarte Laufzeit in monatlich gleich bleibenden Raten. In der Rate sind sowohl Zinsen als auch Tilgung enthalten. Die Konditionen mit den Gesamtkosten müssen dem Verbraucher vor Abschluss eines Vertrages mitgeteilt werden. Die mögliche Höhe der Finanzierung richtet sich zum einen nach der Bonität des Kreditnehmers, zum anderen auch nach dessen Bedarf.

Wo kommt die Konsumfinanzierung vor?

Die Konsumfinanzierung gehört zum Standardgeschäft bei fast jeder Bank. Die Beantragung der Finanzierung ist in der Filiale vor Ort und immer mehr auch online möglich. Bei den meisten Kreditinstituten werden Beträge von 1.000 bis 50.000 Euro für den privaten Konsum vergeben.

Allerdings muss das Geld nicht zwingend von einer Bank geliehen werden. Auch eine Vereinbarung mit dem Händler, dass die gekaufte Ware erst zu einem späteren Zeitpunkt gezahlt wird, ist eine Form dieser Finanzierung. Zusätzlich wird im Handel sehr oft beim Einkauf gleich ein Finanzierungsangebot mit unterbreitet. Der Händler verdient in erster Linie am Verkauf seiner Waren und bietet in einigen Fällen sogar sogenannte „Null-Prozent-Finanzierungen“ an, um den Umsatz anzukurbeln.

Was gibt es noch zu sagen?

Wie bei jeder Finanzierung findet eine Bonitätsprüfung im Vorfeld statt. Fällt diese positiv aus, wird das Geld für den Konsum freigegeben. Im Internet gibt es diverse Vergleichsrechner und Vergleichsportale, welche die unterschiedlichen Angebote am Markt untereinander vergleichen.