Konsumentenkredit

Für bestimmte Anschaffungen beantragt ein Kreditnehmer bei seiner Bank oder in einem Geschäft einen Konsumentenkredit, der auch als Ratenkredit oder als Verbraucherkredit bezeichnet wird. Dabei geht es um eine feste Summe, die in gleichbleibenden monatlichen Raten zurückgezahlt wird. Je nach Bonität und Zinssatz werden die monatlichen Raten und die Laufzeit festgelegt. In der Regel liegen die Laufzeiten für einen solchen Kredit zwischen 12 und 84 Monaten, wobei die Zinsen bei längeren Laufzeiten höher ausfallen. Ebenso richten sich die Zinsen nach der Bonität des Kreditnehmers.

Ein Konsumentenkredit unterscheidet sich beispielsweise von einer Baufinanzierung in dem Sinne, dass er nicht zweckgebunden ist. Sprich er kann für unterschiedliche Anschaffungen wie zum Beispiel Möbel, Elektronik oder eine Urlaubsreise verwendet werden.

Voraussetzungen für diesen Kredit sind zum einen die Volljährigkeit des Kreditnehmers, ein fester Wohnsitz in Deutschland und zum anderen kein negativer Schufa Eintrag und ein festes Arbeitsverhältnis. Die Bereitstellung des genehmigten Kredits erfolgt als Ratenkredit über ein Darlehenskonto oder über ein Kontokorrentkonto als Dispositionskredit. Die Kredithöhe ist dabei meist auf eine gewisse Summe begrenzt. Bei Abschluss eines Konsumentenkredites kann der Kreditnehmer zusätzlich immer eine Versicherung für den Todesfall oder die Arbeitsunfähigkeit abschließen. Als Kreditsicherheit dienen Bürgschaften anderer Personen, ein zweiter Kreditnehmer, oder auch eine Abtretung von Gehalt.