Hypothekenbanken

Was sind Hypothekenbanken?

Schon immer haben die Menschen in Deutschland von einem Haus mit Garten geträumt. Um diesen Traum zu finanzieren, nehmen viele Menschen eine Bank in Anspruch. Aber auch viele Firmen benötigen für die Finanzierung von Gebäuden und Grundstücken Darlehen. Hier wurden und werden die Hypothekenbanken angesprochen. Sie sind seit über 100 Jahren auf langfristige, grundpfandrechtliche Finanzierungen spezialisierte Banken, auch Realkreditinstitut genannt. Sie unterliegen besonderen gesetzlichen Regelungen, die im Hypothekenbankgesetz festgelegt werden. Ihre Markenzeichen ist die Festzinshypothek. Die nötigen Mittel für die Finanzierung beschaffen sich die Banken durch den Verkauf von Pfandbriefen. Wer sich ein Eigenheim oder die Erweiterung der Firma mit Grundbesitz leisten möchte, wendet sich an diese Banken. Das Hypothekendarlehen ist eine traditionsreiche und bewährte Form der Baufinanzierung. Der Zins ist hier über viele Jahre festgeschrieben. So bietet Banken Baudarlehen mit einer Laufzeit von 5, 10 und 15 Jahren an. Diese langen Zeiträume sind für die Kreditnehmer wichtig, da hier oftmals sehr hohe Summen für Kredite gezahlt werden, die nur nach und nach abgetragen werden können.

Was ist eine Hypothek?

Ein Grundpfandrecht. Ein langfristiges Darlehen, zu dessen Absicherung ein Grundpfandrecht, diese wird im Grundbuchamt der Gemeinde eingetragen, dient. Im rechtlichen Sinn wird unter einer Hypothek ein Grundpfandrecht für die Sicherung eines Darlehens verstanden. Mit einer notariellen Urkunde bestätig der Grundstückseigentümer die Belastung seines Grundstücks mit der Grundschuldbestellung. Banken bieten verschiedene Hypotheken an, als da wären die Verkehrs-Sicherungs-Gesamt-Tilgungs-Zwangs- und die Höchstbetragshypotheken. In Deutschland existieren zurzeit rund 46 Banken, wie die Bremer Landesbank, die HSH Nordbank oder die Hypovereinsbank.