Grundschuld

Wie sichert der Kreditgeber sein Kapital?

Durch ein Grundpfandrecht, mit dem ein Grundstück durch Eintragung im Grundbuch belastet wird, um eine Darlehenssicherung zu bieten. Die Schuld auf die Immobile bzw. das Grundstück berechtigt den Geber des Darlehens, in der Regel eine Bank oder eine Sparkasse, das Grundstück bei einer Zwangsvollstreckung zu veräußern. Das heißt, eine Bank stellt dem Käufer einer Immobilie einen Kredit zur Verfügung, damit das Haus oder die Wohnung auch erworben werden kann, ohne das ausreichend Kapital zur Verfügung steht. Damit gibt der Schuldner der Bank ein eingetragenes Recht im Grundbuch. Wenn der Fall eintreten sollte, dass der Schuldner den erhaltenen Kredit nicht zurückzahlen kann, kann die Bank über die Schuld das Haus verkaufen, um den ausstehenden Kredit zurückzuerhalten. In den letzten Jahren hat die Grundschuld die Hypothek als Instrument zur Sicherung verdrängt. Da diese aufgrund ihrer rechtlichen Ausgestaltung einige Vorteile aufweist. Die Vorteile sind Konditionsanpassungen, Umschuldungen, Abtretungen, all dies ohne das ein zusätzlicher Eintrag im Grundbuch nötig ist.

Der Kreditnehmer, der der Bank eine Schuld gewährt, erhält eine notarielle Urkunde, in der die erklärte Zustimmung des Eigentümers des Grundstücks bzw. der Immobilie für die Belastung mit dem Hypothekendarlehen. Im Grundbuchamt der jeweiligen Gemeinde wird die Grundschuld eingetragen.

Das Grundbuch wird bei der zuständigen Gemeinde im Amtsgericht geführt. Es ist ein Register, in das das Grundstück, die Verhältnisse der Eigentümer und die auf der Immobilie ruhenden Belastungen aufgezeichnet und festgehalten werden. Ein Grundbuch kann bei Interesse, diese Berechtigung muss nachgewiesen werden, von jedermann eingesehen werden. Im Grundbuchauszug ist die vollständige Anschrift aller zu einem Grundstück bestehenden Grundbucheintragungen enthalten. Die rangrichtige Eintragung einer Grundschuld ist dem Darlehensgeber durch einen beglaubigten Auszug aus dem Grundbuch vorzuweisen. Hat ein Darlehensnehmer von verschieden Banken oder Sparkassen Kredit für die Begleichung des Immobilienkaufes aufgenommen, erhält jeder der Darlehensgeber im Grundbuch eine bestimmte Rangfolge. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass der Grundbuchauszug die Voraussetzung für den oder die Geber ist, den Kredit auch auszuzahlen.