Gleitzinshypothek

Was ist eine Gleitzinshypothek?

Bei dieser Hypothekform sind variable Zinsen, die auch nach oben angepasst werden können, das maßgebende Merkmal. Der große Vorteil besteht darin, dass die Hypothek auch kurzfristig und während der festgelegten Laufzeit getilgt werden kann. Damit eignet sich die Hypothek zum Beispiel für die Absicherung von langfristigen Geldbeträgen, die schnell zurückgezahlt werden sollen. Dies sollte vor Abschluss einer Hypothek mit Gleitzins verbindlich im Voraus durch die Verfügbarkeit eines entsprechenden Betrages bereits definitiv möglich sein. Auf der anderen Seite lässt sich eine Hypothek, die mit einem Gleitzins ausgestattet ist, schwer planen. Bei Abschluss einer Hypothek mit Gleitzins unterscheidet sich der Zins nicht erheblich vom Zins einer Hypothek mit Zinsfestschreibung.
Für das Kreditinstitut ergibt sich aus den Fakten, dass in Euroland die jeweiligen Zinsen von Euribor unmittelbar an den Kunden weitergegeben werden können. Dadurch bleibt der Gewinnanteil immer gleich groß.

Wo kommt Gleitzinshypothek vor?

Zur Anwendung kommt diese Hypothekform im Bereich der Baufinanzierung. Sei es zum Bau oder Kauf einer Immobilie, zum Um- oder Ausbau oder zur Modernisierung. Auch für die Besicherung von kurzfristig benötigten Finanzmitteln eignet sich die Form einer Hypothek.

Was gibt es noch zu Gleitzinshypothek zu sagen?

Der Kreditzins, der nicht für einen bestimmten Zeitrahmen fixiert wird, also laufend angepasst wird, orientiert sich mit seinen Konditionen an der aktuellen Marktlage. Unter anderem am Leitzins der Europäischen Zentralbank, der EZB.