Fester Zinssatz

Bei der Wahl eines Immobilienkredits und deren Abschluss mit der Bank, muss vorerst geklärt werden, ob man sich für einen festen oder einen variablen Zinssatz entscheidet. Ersterer, verrät laut Namen auch schon, dass dieser bei einem Vertragsabschluss des Darlehens festgelegt ist und somit auch während der gesamten Laufzeit des Darlehens gleichbleibend ist.

Vorteilhaft ist bei diesem ist dabei, dass er sicher und transparent ist. Während der Vertragslaufzeit muss monatlich dieselbe Rate gezahlt werden. Somit kennen die Kunden von Anfang an die Kosten und können nicht im negativen Sinne überrascht werden. Gut ist auch, dass die Bedingungen des Vertrages bzw Darlehens trotzdem gleich bleiben, selbst wenn der Markt etwaigen Schwankungen unterliegt. Am der Zinshöhe des Satzes und den Bedingungen des Vertrags ändert dies nichts.
Zudem ist es von Vorteil, sich für einen festen Satz zu entscheiden, wenn die Zinsen in dem Moment niedrig sind und in den späteren Jahren prognostiziert, steigen werden.

Nachteilig ist, dass dieser Zinssatz höher ist als der variable. So können Vorauszahlungen mit Strafgebühren versehen werden, wenn versucht wird, Teile des Kredits im Vornherein zurück erstatten zu wollen. Auch nicht in Erwägung gezogen werden sollte der feste Zinssatz, wenn prognostiziert ist, dass die Zinsen in der Zukunft fallen werden. So können nun höhere Zinsen gezahlt werden als es noch am Anfang der Marktbedingungen der Fall war. Der im Vertrag festgehaltene Prozentsatz der Zinsen bleibt weiterhin erhalten, trotz Nachteil für den Kunden. Es stellt sich heraus, dass sich ein solcher Prozentsatz der Zinsen für lange Laufzeiten, sprich ab einer Länge von 15 Jahren, am meisten rentiert.