Freizeit und Hobby

Fast jeder hat wohl ein Hobby – oder auch mehrere. Und das ist für die meisten Menschen durchaus wichtig. Denn ein Hobby kann einen wertvollen Ausgleich zum oftmals stressigen Arbeitsalltag schaffen. Deshalb lassen sich viele Menschen ihr Hobby auch mehr oder weniger Geld kosten. Viele Menschen gehen eher kostengünstigen Hobbys wie etwa Brettspiele spielen, Jogging, Fahrrad fahren oder Tanzen nach. Andere Hobbys sind kostenintensiver oder können gegebenenfalls gar richtig ins Geld gehen. Einige davon beschreiben wir im Folgenden etwas ausführlicher.

Golf

Kredit für GolfEines der wohl exquisiten Hobbys ist das Golfspielen. Die Kosten dafür sind sehr unterschiedlich, im Regelfall aber nicht gerade niedrig. Vor allem die laufenden Kosten sind es, die auch Anfänger schon berücksichtigen müssen. Dazu gehört die Jahresgebühr für einen Golfklub, die bei rund 1.500 Euro starten. Alternativ dazu kann man als „freier“ Golfspieler aktiv sein, was Fixkosten in Höhe von rund 200 Euro pro Jahr mit sich bringt. In diesem Fall ist pro Partie allerdings Greenfee von 60 bis 120 Euro zu entrichten. Anfänger sollten zunächst eine Probemitgliedschaft in einem Golfklub abschließen. Deren Dauer liegt meist bei drei Monaten – Kostenpunkt ca. 200 Euro.

Neben den fixen Jahreskosten fallen beim Golfspielen auch Kosten für die Ausrüstung an. Für deren Anschaffung sollten Interessenten zunächst zwischen 600 Euro und 700 Euro einplanen – ohne Kleidung. Nach oben sind dabei natürlich keine preislichen Grenzen gesetzt.

Jagen

Kredit fürs JagenUm auf die Jagd zu gehen, wird zunächst ein Jagdschein benötigt. Dessen Kosten belaufen sich auf 15 bis 130 Euro – je nach Gültigkeitsdauer und Bundesland. Voraussetzung dafür ist eine Jagdausbildung, die von 1.000 Euro bis 3.000 Euro kostet. Pachten Jäger ein Jagdrevier werden dafür pro Jahr im Schnitt knapp 1.600 Euro fällig. Für Weiteres wie zum Beispiel Hochstände und Werkzeuge geben Jäger zusätzlich insgesamt rund 2.400 Euro aus. Allerdings zählt das Jagen zu den wenigen verbreiteten Hobbys, mit denen sich Geld verdienen lässt.

Angeln

Kredit fürs AngelnDie Kosten rund ums Angeln können sehr verschieden sein. Um Angeln zu dürfen ist im Regelfall ein Angelschein notwendig. Dessen Kosten sind abhängig vom Bundesland des Antragstellers. Bayern etwa erhebt eine Gebühr von insgesamt 250 Euro. Ist man im Besitz eines Angelscheins, ist zusätzlich dazu der Erwerb von Erlaubnisscheinen erforderlich, die das Angeln in vereinbarten Gewässern erlaubt und zeitlich begrenzt sind – sogenannte Angelkarten. Dabei kann es etwa Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahreskarten geben. Die Kosten dafür sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Jahreskarten zum Beispiel schlagen mit 100 Euro bis 400 Euro zu Buche.

Sind die formellen Anforderungen erfüllt, fallen weitere Kosten für die Anschaffung einer Angelausrüstung an. Neben der Angelrute und Rolle sind weitere zahlreiche Utensilien wie diverse Werkzeuge, Köder, Kleinteile und Kleidung erforderlich. Einsteiger sollten dafür 600 Euro bis 800 Euro einplanen.

Fotografie

Kredit für FotofgrafieDie Fotografie ist ein recht verbreitetes Hobby. Nicht zuletzt deshalb, weil es in aller Regel keine hohen laufenden Kosten mit sich bringt. Allein die Anschaffungskosten für eine gute Kamera und die passende Bearbeitungssoftware müssen berücksichtigt werden. Sofern ein Computer bereits vorhanden ist, sollten Einsteigern insgesamt 500 Euro bis 1.000 Euro genügen. Inklusive Rechner für die Bildbearbeitung liegen diese Kosten rund 500 Euro höher. Laufende Kosten entstehen gegebenenfalls lediglich für die als Fotograf eventuell erforderliche Mobilität. Höher fallen die Kosten für die Fotografie dann aus, wenn ein eigenes Fotostudio erforderlich ist. Dann kommen etwa die Kosten für Räumlichkeiten und Beleuchtungsausstattung hinzu.

Skifahren

Ski KreditDer im Winter wohl häufigste Freizeitsport ist das Skifahren – vor allem im Urlaub. Doch Skifahren ist nicht gerade billig. Möchte man eine Skiausrüstung sein Eigen nennen sollten Einsteiger mit Kosten von insgesamt 700 Euro bis 800 Euro rechnen. Für Ski, Skischuhe und Skistöcke. Hinzu kommen Kosten für Skianzug, Mütze und Skibrille. Teuer sind auch die Kosten für die Pistennutzung. Nicht selten kosten Wochentickets beliebter Skigebiete zwischen 100 und 200 Euro. Länger gültige Dauerkarten und aber Aktionen innerhalb von Skigebieten machen die Pistennutzung entsprechend preisgünstiger.

Segeln

Kredit fürs SegelnAuch das Segeln gehört wohl zu den teureren Hobbys. Zunächst ist dafür der Erwerb eines Segelscheins notwendig, wobei unterschiedliche Segelscheine möglich sind – Segelschein-Typ A-C. Während Segelschein A für Binnengewässer ausreicht, benötigen Segler Schein B und C für Meere bzw. Ozeane. Die Kosten für einen Segelschein sind unterschiedlich und liegen meist im Bereich zwischen 800 Euro und 1.300 Euro – inklusive Schulungsmaterial und Prüfungsgebühr.

Die weiteren Kosten sind vor allem davon abhängig, ob ein eigenes Segelboot gewünscht wird. Ist das der Fall, müssen Interessenten mit deutlichen Kosten rechnen. Dazu gehören die Anschaffungskosten des Bootes selbst, aber zum Beispiel auch Unterhaltskosten für Liegeplatz und Versicherung. Allenfalls bei sehr kleinen Booten lassen sich die Kosten in relativ engen Grenzen halten. Nach einer Faustformel kostet ein Boot pro Jahr rund ein Zehntel seines Anschaffungsneuwertes. Ein Segelboot mit einem Wert in Höhe von 60.000 Euro kosten also rund 6.000 Euro pro Jahr bzw. 500 Euro monatlich. Darin sind auch die nötigen Pflege- und Instandhaltungskosten fürs Boot enthalten.

Reiten

Reiten KreditAuch das Reiten ist im Normalfall wohl vermögenderen Zeitgenossen vorbehalten. Denn einerseits kostet die Anschaffung eines Pferdes meist mindestens mehrere Tausend Euro. Für ein gutes Reitpferd müssen Interessenten auch schnell so viel Geld wie für einen Kleinwagen ausgeben, wobei nach oben natürlich keine Grenze existiert.

Dauerhaft betrachtet sind es jedoch eher die laufenden Kosten, die ein Pferd relativ teuer machen. Sofern man kein eigenes Land besitzt und sich nicht selbst um das Tier kümmert, muss eine entsprechende Betreuung bezahlt werden. Viele Reiterhöfe bieten diesen Service an, der – inklusive Futter – allerdings nicht selten um 300 bis 500 Euro pro Monat kostet. Nicht zuletzt muss ein Pferd versichert werden und hin und wieder können mehr oder weniger hohe Kosten für den Tierarzt anfallen.

Modellbau / Modelleisenbahn

Modellbau / Modelleisenbahn KreditAuch Modellbau kann teuer sein. Natürlich in Abhängigkeit auf welchem Level und wie intensiv man dieses Bobby betreibt. Einerseits werden Modellsets fürs Zusammenbauen bereits recht günstig angeboten. Hochwertige bzw. größere Exemplare können jedoch auch schon einmal mit 250 Euro oder mehr zu Buche schlagen.

Was für den Modellbau gilt, trifft auch auf das Thema Modelleisenbahn zu. Einsteigersets mit geringerem Umfang in gängigen Formaten sind schon recht kostengünstig zu haben. Allerdings kosten anspruchsvolle Anlagen vergleichsweise viel. Auch was die Loks betrifft, sind die Kosten sehr unterschiedlich. Für ein neues Exemplar muss man im Normalfall allerdings mehrere Hundert Euro einplanen.

Polo

Polo KreditPolo gehört zweifellos zu den kostenintensivsten Freizeitbeschäftigungen. Zumindest dann, wenn man dafür ein eigenes Pferd besitzt und den Sport regelmäßig betreibt. Denn zunächst ist dafür ein Pferd erforderlich, das fürs Polo spielen geeignet ist. Ergattert man ein inländisches Schnäppchen, sollte man dafür nach Angaben des Berliner Poloclubs mindestens 7.000 Euro einplanen. Die für Pferde üblichen Unterhaltskosten fallen zusätzlich an. Dazu gehören Aufwendungen für Stall und Verpflegung (300 Euro bis 500 Euro mtl.) und anfallende Kosten für Versicherung und Tierarzt. Alternativ ist die Miete eines Tieres möglich, was jedoch nur bei gelegentlichem Spiel zu empfehlen ist.

Hinzu kommen die Kosten des Polosports selbst. Die Spielausrüstung schlägt mit ab 650 Euro zu Buche (Helm, Schläger u.s.w.). Für die Pferdeausrüstung müssen nochmals mindestens 800 Euro zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt sind ein Spielfeld und Mitspieler wichtig. Dafür existieren Poloclubs, bei denen Interessenten Mitglied werden können. Der Berliner Poloclub etwa verlangt dafür eine jährliche Gebühr in Höhe von 650 Euro.