Beauty und Casual

Bis vor einigen Hundert Jahren war es so, dass nur die „gehobene Klasse“ – in aller Regel Adlige – sich mit Themen rund um Schönheit und Wohlbefinden befasst haben bzw. befassen konnten. Ähnliches gilt für Haustiere, die nicht gleichzeitig als Nutztiere gedient haben. Heute ist das etwas anders. Dinge wie Make Up (Schminke), hochwertige Kleidung und auch Schönheitsoperationen stehen grundsätzlich jedem Bürger zur Verfügung. Ähnliches verhält es sich mit Haustieren.

Allerdings ist es wie fast immer eine Frage auch des Geldes, ob und in welchem Umfang Menschen von den heutigen Möglichkeiten profitieren können. Während einfache Dinge wie herkömmliches Make Up noch vergleichsweise preisgünstig zu haben sind, ist das etwas bei Schönheitsoperationen anders. Auch in Bezug auf Haustiere sind die dafür anfallenden Kosten sehr unterschiedlich.

Schönheitsoperationen

Kredit für Schönheitsoperation

Die Zeiten, in denen Schönheitsoperationen ausschließlich die High Society vorbehalten waren, sind endgültig vorbei. Zahlreiche private Kliniken stehen praktisch allen Bürgern zur Verfügung, wenn es um operative Verschönerungen des Körpers geht. Dabei sind ganz unterschiedliche Maßnahmen im Angebot – angefangen von kleineren Korrekturen bis hin zu umfangreichen plastischen Veränderungen. Zu den beliebtesten Maßnahmen gehören zum Beispiel Brustvergrößerung, Facelifting oder die Fettabsaugung.

Jedoch gehören zumindest umfangreichere Schönheitsoperationen zu den vergleichsweise preisintensiven Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Optik. So schlägt etwa eine Brustvergrößerung im Regelfall mit einem Betrag zwischen 4.500 Euro und 7.000 Euro zu Buche. Ein Facelifting kann je nach Umfang zwischen 4.000 Euro und 12.000 Euro kosten. Fettabsaugungen sind da noch vergleichsweise kostengünstig zu haben. Zwischen 1.500 Euro und 4.000 Euro müssen Patienten dafür einplanen. Trotz anfallender Kosten gönnen sich jährlich bis zu 400.000 Bürger eine mehr oder weniger umfangreiche Schönheitsoperation.

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Make Up

Schminke wird auch hierzulande häufig als Make Up bezeichnet, wobei der Begriff des Make Up eine dezente Schminke zur Verschönerung umschreibt. Dabei existieren unterschiedliche Materialien bzw. Arbeitsmittel, mit denen ein Make Up durchgeführt wird. Ein sehr bekanntes Beispiel dafür ist wohl das Make Up Puder, das in entsprechendem Farbton für ein attraktiveres Hautbild sorgt. Aber auch Arbeitsmittel wie beispielsweise der ebenfalls berühmte Lippenstift gehören letztlich zum Make Up.

Kredit für Make-Up und Schminke

Das Make Up des Alltags ist häufig mit keinen allzu hohen Kosten verbunden. Auch wenn zweifellos auch sehr hochwertige und damit vergleichsweise kostenintensive Make Up Produkte existieren. Wirklich teuer wird ein Make Up meist dann, wenn sich Menschen zu besonderen Anlässen professionell schminken lassen. Klassisches Beispiel dafür ist die Hochzeit. Vor allem Bräute wenden nicht selten mehrere Hundert Euro für das Make Up inklusive Frisur auf, um sich optisch auf den wohl schönsten Tag des Lebens vorzubereiten.

Eine hierzulande relativ neue Form des Make Up ist das sogenannte Permanent Make Up. Streng genommen handelt es sich dabei um kein Make Up, sondern um eine (kosmetische) Tätowierung. Der große Vorteil dieser Form des Make Up liegt darin, dass sie länger erhalten bleibt als herkömmliches Make Up. In Abhängigkeit von Anwendungsstelle und Hauttyp hält das Permanent Make Up zwei bis fünf Jahre. Zudem ist der langfristige zeitliche Aufwand bei Nutzung eines Permanent deutlich geringer als im Zusammenhang mit dem herkömmlichen Make Up.

Dafür verursacht Permanent Make Up höhere Kosten als gängiges Make Up. Wie hoch diese sind, hängt in erster Linie von der behandelten Region und dem Arbeitsaufwand ab. Eine Betonung der Augenbrauen etwa kostet im Regelfall 400 Euro bis 500 Euro. Eine Wimpernkranzbetonung kostet mit 300 Euro bis 400 Euro hingegen etwas weniger. Für eine Lippenverschönerung fallen je nach Aufwand Kosten in Höhe von insgesamt 500 Euro bis 800 Euro an. Zumindest was den erstmaligen finanziellen Aufwand betrifft, gehört das Permanent Make Up zu den recht teuren Verschönerungsmaßnahmen.

Wellness

Kredite für Wellness

Wer spannt nicht gern mal so richtig aus? „Wellness“ ist für viele Menschen heutzutage das Stichwort, wenn es um effektive Erholung vom Stress des Alltags geht. Dabei werden mit dem Begriff häufig ein Aufenthalt in einem Hotel – einem Wellnesshotel – oder zumindest Behandlungen in Form von Massagen oder Ähnliches in Verbindung gebracht. Mindestens der Besuch in einem Wellnessbad wie etwa einer Therme oder Ähnliches gehört zu dem, was wir heute umgangssprachlich mit Wellness verbinden.

Dabei wird „Wellness“ individuell sehr unterschiedlich erlebt. Für jeden Menschen kann es letztendlich etwas anderes bedeuten. Bereits einfache Maßnahmen können in der Praxis für den Einzelnen ebenfalls zu Wellness zählen – so zum Beispiel ein ausgiebiger Spaziergang. Entsprechend unterschiedlich sind die dabei anfallenden Kosten. Ein Spaziergang kostet nichts. Ein ausgedehnter Aufenthalt in einem luxuriösen Wellnesshotel kann hingegen schnell mit mehreren Tausend Euro an Kosten zu Buche schlagen. Nach oben hin gibt es dabei natürlich keine preislichen Grenzen.

Kleidung

Kleinkredit für Klamotten

Kleidung, in der wir uns wohlfühlen, gehören ebenfalls zu den uns meist sehr wichtigen Kostenfaktoren im Alltag. Dabei gilt auch für Kleidung: Ihr Preis kann sehr unterschiedlich sein. Natürlich sind hochwertige Kleidungsstücke entsprechend kostenintensiv. Andererseits ist auch einfache Kleidung häufig zu recht erschwinglichen Preisen erhältlich.

Statistiken zeigen, wie wichtig den meisten Bürgern Kleidung ist: Nach Angaben von Statista lagen die Gesamtausgaben der Privathaushalte in 2018 in Deutschland bei rund 65 Milliarden Euro. Und damit seit 2017 auf historischem Höchstniveau. Für Bekleidung und Schuhe geben wir Deutschen je Haushalt monatlich rund 110 Euro aus (Umfrage 2017). Zum Vergleich: Für die Gesundheit gibt jeder Haushalt weniger aus. Dafür werden statistisch lediglich 98 Euro pro Monat aufgewendet.

Haustiere

Haustiere

Sieht man einmal von echten Nutztieren ab, werden Haustiere heutzutage im Regelfall nur zum Spaß oder aus sozialen Aspekten gehalten. Doch je nach Art des Tieres kann dieses auch eine ganze Menge Geld kosten. Dabei geht es natürlich nicht allein um die Kosten der Tieranschaffung. Dies sind etwa Kosten für das Tier selbst und für Zusatzausstattungen wie Käfig und Ähnliches. Es entstehen auch laufende Kosten – zum Beispiel für dringend notwendiges Futter. Hinzu können eventuell Kosten für die Unterbringung kommen, sofern es sich um ein größeres Tier wie beispielsweise ein Pferd handelt.

Nicht zu vergessen sind unvorhergesehene Ausgaben für ein Tier wie beispielsweise Kosten für einen Tierarzt. Zwar existieren für einige Tierarten spezielle Tierversicherungen, mit denen sich unvorhergesehene Arztkosten vermeiden oder reduzieren lassen. Doch die Versicherungen verursachen ihrerseits laufende Kosten in Form von Versicherungsprämien.

Wie eingangs erwähnt sind die Gesamtkosten eines Haustieres sehr unterschiedlich. Berechnungen gehört etwa ein Wellensittich zu den recht preiswerten Tieren. Unter Berücksichtigung von Anschaffungskosten, laufender Kosten und Lebenserwartung kostet solch ein Tier rund 14 Euro pro Monat. Eine Katze schlägt dagegen bereits mit ca. 60 Euro monatlich zu Buche. Für einen Hund sollten – je nach Rasse – effektiv 60 Euro bis 100 Euro eingeplant werden.

Das Pferd gehört zweifellos zu den luxuriösesten Haustieren. Allein schon aufgrund der anfallenden Kosten, die Pferdebesitzer stemmen müssen. Einerseits gibt es Anschaffungskosten. Ein Betrag in Höhe von 1.000 Euro gilt diesbezüglich als absolutes Minimum. Im Normalfall liegen die Anschaffungskosten bei mehreren tausend Euro.

Langfristig betrachtet machen die laufenden Kosten den größeren Anteil der Gesamtkosten fürs Pferd aus. Vor allem dann, wenn ein Stall gemietet werden muss. Dieser schlägt mit 150 Euro bis 400 Euro im Monat zu Buche. Hinzu kommen beispielsweise Kosten für Hufschmied, Arzt, Impfungen, Ausrüstung und gegebenenfalls für Reitunterricht. Pferdefreund sollten jährlich zwischen 4.000 Euro und 8.000 Euro einplanen – allein für den Unterhalt des Pferdes. Das ergibt eine monatliche Belastung in Höhe von ca. 330 Euro bis 660 Euro.

Die erwähnten Werte sind reine Kalkulation und gelten, soweit das Tier gesund ist bzw. bleibt. Im Fall einer ernsten Erkrankung eines Pferdes können die in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten noch einmal deutlich ansteigen.